ERDN Konferenz 2017

“Innovation and Cooperation in Smart, Sustainable and Inclusive Rural Regions” (Konferenzsprache... >

Online-Publikationen

Regionaler Vergleich der Rahmenbedingungen für die Alm- und Berglandwirtschaft im Alpenraum


Die Bundesanstalt für Agrarwirtschaft erstellte eine Bedarfsstudie für Bildungsangebote in der Alm- und Berglandwirtschaft im Auftrag des Ländlichen Fortbildungsinstitutes zum Thema  „Regionaler Vergleich der Rahmenbedingungen für die Alm- und Berglandwirtschaft im Alpenraum“.

Um einen guten Überblick über die Ausgangslage der Alm- und Berglandwirtschaft und die Bildungssituation in österreichischen Alpenregionen im Vergleich zu ähnlichen Regionen im benachbarten Ausland zu schaffen, erfolgte in dieser Studie eine Erhebung des Status Quo der Alm- und Berglandwirtschaft in ausgewählten, beispielhaften Regionen Österreichs, Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Sloweniens und der Schweiz auf Ebene NUTS III. Trotz der Gemeinsamkeiten der Lage im Alpenraum und – bis auf die Schweiz – der Zugehörigkeit zur Europäischen Union mit einer Gemeinsamen Agrarpolitik, weisen die Regionen sehr unterschiedliche Bewirtschaftungsvoraussetzungen auf, die es bei der Gestaltung eines Bildungsangebotes zu berücksichtigen gilt. Beginnend mit den naturräumlichen Voraussetzungen (großklimatische Unterschiede, Höhenlagen, Geomorphologie) über sozioökonomische regionale Faktoren hin zu speziellen alm- und berglandwirtschaftlich bedeutenden Kennziffern werden die vielfältigen regionalen Unterschiede aufgezeigt.

Niedermayr, J., Wagner, K.
Wien, Dezember 2015

Außerfamiliäre Hofübergabe


Die Bundesanstalt für Agrarwirtschaft führte die von der Landjugend in Auftrag gegebene Studie zur außerfamiliären Hofübergabe in Österreich durch. Die wesentlichen Ergebnisse wurden als Artikelreihe in der unserhof-Service-Beilage wie folgt dargestellt:

  • Außerfamiliäre Hofübergabe
  • Repräsentative Befragung Frauen realistisch, Männer zögerlich
  • Übergeber versus Übernehmer Wo und wie findet man den Richtigen
  • Hofsuche meist ein lange Prozess
  • Informationsquellen Die Ratgeber
  • Interessensvertretungen & Politik Betroffene orten Handlungsbedarf

Erhältlich ist das Magazin als Abo (3x jährlich zu 12 Euro) unter leserservice(at)blickinsland.at oder in deinem Landjugendreferat - solange der Vorrat reicht.

Quendler, E.; Brückler, M.; Resl, T.
Wien, Juni 2015

Strategieprozess Zukunft Pflanzenbau


Diese Studie versucht einen Überblick über die wirtschaftliche, volkswirtschaftliche und soziale Situation des Pflanzenbaues in der österreichischen Landwirtschaft zu geben. Für die mengenmäßig bedeutenden pflanzlichen Urprodukte ergibt sich quantitativ eine Unterversorgung. Dies liegt unter anderem an den hohen Verarbeitungskapazitäten im Inland (Lebensmittelproduktion und technische Verwertung). Nichtsdestotrotz herrscht ein starker ökonomischer Druck auf der landwirtschaftlichen Urproduktion. Seit 1995 ist die Nettowertschöpfung zu Herstellungspreisen rückläufig. Aus Verbrauchersicht gewinnen neben der Ernährungssicherung zunehmend qualitative Aspekte der Lebensmittelversorgung an Bedeutung. Wachsend spielen dabei neben produktspezifischen Eigenschaften auch ökologische und soziale Aspekte eine bedeutende Rolle. Als eines der führenden Länder in der biologischen Landwirtschaft, liegt der Anteil an biologisch bewirtschafteten Flächen bei 20 %. Im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel herrscht eine starke Marktkonzentration. Die Beschäftigung in der Landwirtschaft sowie den vor- und nachgelagerten Bereichen macht in Summe ca. 10 % der Gesamterwerbstätigen in Österreich aus. Österreich hat eine negative Außenhandelsbilanz bei den Zollkapiteln 1-24 (agrarischer Außenhandel). Allerdings konnte sich durch den vermehrten Handel das wertmäßige Außenhandelsvolumen für agrarische Produkte seit 1995 in Österreich verfünffachen. Trotz der gestiegenen Exporte beträgt das Außenhandelsdefizit bei agrarischen Produkten seit Jahren etwa 1 Mrd. Euro, es werden also um ca. 10 % mehr Agrargüter importiert als exportiert.

Die Bundesanstalt für Agrarwirtschaft führte diese Studie im Rahmen des vom BMLFUW initiierten Strategieprozesses "Zukunft Pflanzenbau" durch.

Bundesanstalt für Agrarwirtschaft Wien
DI Thomas Resl, MSc
unter Mitarbeit von Martin Brückler, Josef Hambrusch, Karlheinz Pistrich, Erika Quendler und Josef Pinkl

Wien, Juni 2015

Studie "Junge Landwirtschaft mit Zukunft"


Die Studie präsentiert die Ergebnisse der Online-Befragung von 910 JunglandwirtInnen in Österreich. Bei dieser im Juni/Juli 2011 durchgeführten Befragung wurden JunglandwirtInnen, die ihren Betrieb bereits übernommen haben oder in den kommenden Jahren übernehmen werden, zu ihrem Selbstbild und ihren Zukunftsvorstellungen befragt. Dabei wurde das Ziel verfolgt, herauszufinden, welche Aufgaben sie bereits wahrnehmen, welche Funktionen sie erfüllen und welche Möglichkeiten sie sehen sowie welchen Herausforderungen sie sich (nach eigener Einschätzung) stellen werden müssen. Die folgenden Fragenblöcke werden behandelt:

  • Wie sehen Sie sich als JunglandwirtIn?
  • Welche Möglichkeiten eröffnen sich für Sie als JunglandwirtIn?
  • Was ist Ihre Meinung zu den folgenden Herausforderungen für Ihre Tätigkeit als JunglandwirtIn?
  • Welche Erfahrungen haben Sie als JunglandwirtIn bei der Betriebsübernahme gemacht?

Die Bundesanstalt für Agrarwirtschaft führte diese Befragung im Auftrag des Lebensministeriums im Rahmen der Initiative „Unternehmen Landwirtschaft 2020 – Jugend mit Zukunft“ durch. Die Ergebnisse fließen in die aktuelle Diskussion über die Ausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik ein.

Quendler, E.
2011

Das neue nationale Betriebsklassifizierungssystem für Agrarstrukturerhebung und Grünen Bericht basierend auf dem Standardoutput


In dieser Arbeit wird das neue nationale Betriebsklassifizierungssystem für die Auswertungen der Agrarstrukturerhebungen ab 2010 und der Buchführungsbetriebe ab 2012 beschrieben. Es basiert auf der Verteilung der Standardoutputs eines Betriebes und wurde in einer Arbeitsgruppe des BMLFUW aus dem neuen Klassifizierungssystem der EU, das in der Verordnung (EG) Nr. 1242/2008 der Kommission vom 8. Dezember 2008 veröffentlicht worden ist, abgeleitet. Gegenüber dem EU-System ist die Forstwirtschaft im nationalen Klassifikationssystem inkludiert. Das neue nationale Betriebsklassifikationssystem wurde beispielsweise für die Betriebe in der Agrarstrukturerhebung 2007 und für die Buchführungsbetriebe 2008 angewendet.

Binder, J.
2010