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Zusammenfassung

Google über alles? Wissenschaftssuchmaschinen als alternativer Weg zu relevanten Fachpublikationen in der Landwirtschaft. In: Diversifizierung versus Spezialisierung in der Agrar- und Ernährungswirtschaft : 21. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Agrarökonomie an der Europäischen Akademie Bozen (EURAC) 2011: Tagungsband 2011. S. 91-92


Schlieber, H.

2011-11-16

Freier und kostenloser Zugang zum Wissen der Welt für alle? Erhalten wir diesen im Internetzeit-alter nicht ohnehin unkompliziert und umfassend, wenn wir eine Suchmaschine wie Google einsetzen? Doch die Anzahl der indexierten Webseiten des Marktführers Google wächst exponentiell an und erreicht bereits Zahlen in Milliardenhöhe. Damit wächst aber auch der darin enthaltene Datenmüll, der es immer schwieriger macht, wissenschaftliche und in diesem Falle landwirtschaftliche Fachinformation schnell, relevant und zuverlässig aufzufinden. Wer als Student oder Lehrpersonal kostenfreien Zugang zu lizenzpflichtigen Zeitschriftenvolltext- und Faktendatenbanken an der Universitätsbibliothek hat, der hat es gut, denn der kann gezielt Fachrecherchen nach bekannten, bewährten und bewerteten Informationsquellen durchführen. Was machen aber Forscher außerhalb der Hochschul-Community ohne Zugriff auf universitäre Onlineressourcen und mit geringen finanziellen Mitteln ? Ein gangbarer Web zur Abhilfe besteht in speziell entwickelten Wissenschaftssuchmaschinen, die im Gegensatz zu Google mit ausführlichen Filter- und Sortiermechanismen ausgestattet sind, überdies Inhalte des Deep Web sowie kostenlose Publikationen der Open-Access-Bewegung aufspüren können. Anhand einiger zentraler landwirtschaftlicher Themen (Biolandbau, Klimawandel, etc.) wurden die derzeit bedeutendsten Wissenschaftssuchmaschinen (BASE, Google Scholar, Scirus, etc.) auf ihre Nützlichkeit und Verlässlichkeit für die wissenschaftliche Fachrecherche - und damit auch auf ihre Einsatzfähigkeit als Alternative zu Google - untersucht.


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